
Weblio ist ein Studio in Basel und baut Webseiten für Betriebe in Saint-Louis und im Dreiland. Auf Französisch, auf Wunsch zweisprachig.
Fester Preis ab CHF 499, ohne Stundenkonto
Seit Dezember 2017 fährt das Basler Tram 3 über die Grenze bis vor den Bahnhof von Saint-Louis. Wer in Basel einsteigt, ist in gut zwanzig Minuten da, ohne Auto und ohne Parkplatzsuche. Auf dem Gemeindegebiet liegen zwei Dinge, die es sonst nirgends im Umkreis gibt: der EuroAirport, den Frankreich und die Schweiz gemeinsam betreiben, und ein Einzugsgebiet, dessen Kundschaft morgens in der Schweiz arbeitet und abends hier einkauft.
Ein Teil der Gäste kommt über die Grenze und plant die Fahrt vorher. Auf dem Handy muss deshalb stehen, was anderswo an der Tür hängt: die Öffnungszeiten samt Mittagspause und Ruhetag, ob am Sonntag offen ist, ob mit Karte oder in Franken gezahlt werden kann und wo genau geparkt wird.
Der Einsatzradius endet hier nicht an der Landesgrenze, und genau das will jemand vor der Anfrage geklärt haben: Kommt ihr auch nach Basel, nach Weil, ins Sundgau? Dazu fertige Arbeiten mit Bild, das Gebiet als klare Aussage und eine Nummer, die auch am Freitagnachmittag jemand abnimmt.
Wer hier eine Praxis führt, hat Patientinnen und Patienten aus zwei Systemen und zwei Sprachen im Wartezimmer. Auf die Seite gehört deshalb früh, was sonst am Telefon geklärt wird: welche Kostenträger abgerechnet werden, in welcher Sprache beraten wird und ob überhaupt jemand aufgenommen wird.
Hier liest jemand aus der Beschaffung, und der prüft anders als ein Privatkunde: Was genau fertigt ihr, für welche Branchen, mit welchen Nachweisen, wer ist die technische Ansprechperson. Solche Angaben gehören auf eigene Seiten, die man einzeln in eine Mail hängen kann, nicht in einen Firmenprospekt als PDF.
Von Saint-Louis nach Mulhouse ist es weiter als nach Basel, nach Strasbourg deutlich weiter. An der Nähe liegt es hier also nicht. Was uns unterscheidet, steht im Angebot statt in einem Versprechen, und es sind drei Dinge.
Du redest mit der Person, die deine Seite baut
Zwischen deiner Frage und der Antwort liegt keine Kundenbetreuung, keine Konzeptrunde und keine Weitergabe an ein Produktionsteam. Was du beschreibst, landet bei jemandem, der danach die Datei öffnet. Deshalb kommt auf eine Rückfrage eine Antwort und nicht der Vorschlag für einen weiteren Termin.
Der Preis steht in Euro, bevor du zusagst
Du bekommst eine Summe in Euro, nicht einen Betrag in Franken mit einem Kurs daneben. Nach einem kurzen Gespräch steht sie schriftlich da, mit der Liste, was dafür entsteht und was nicht. Zwischen Offerte und Rechnung liegt kein Wechselkurs, der die Zahl nachträglich bewegt.
Zwei Sprachen kosten hier keine Grundsatzdebatte
Fast jeder Betrieb an dieser Grenze hat Kundschaft, die kein Französisch liest. Wir sagen dir vorher, was eine zweite Sprachfassung kostet, und du entscheidest danach. Zwei Sprachen heissen zwei eigene Adressen mit je eigenem Text, nicht ein Widget, das über der französischen Fassung liegt und den Rest maschinell übersetzt.
Die Fahrt spielt im Projektalltag ohnehin kaum eine Rolle: Zwischenstände stehen im Dashboard, Rückfragen laufen über das Ticket-System, WhatsApp oder ein kurzes Video. Was die Grenze verändert, ist die Papierseite. Für deine Webseite gilt französisches Recht, für unsere Rechnung ein anderes Steuerverfahren, und beides klären wir vor der Zusage statt danach.
Onepager ab CHF 499, Starter ab CHF 699, Business ab CHF 1'099. Nach einem kurzen Gespräch steht die Zahl schriftlich, zusammen mit der Liste dessen, was nicht enthalten ist. Abgerechnet wird nach Umfang, nicht nach aufgewendeter Zeit, und jedes Add-on hat seinen eigenen Preis.
Du bekommst eine Rechnung in Euro ohne französische TVA, mit dem Hinweis auf die autoliquidation nach Artikel 283-2 des Code général des impôts. Als Unternehmen mit innergemeinschaftlicher Nummer meldest du die Steuer selbst an und ziehst sie im selben Schritt ab, sofern du dazu berechtigt bist. Fällst du unter die franchise en base nach Artikel 293 B, liegt der Fall anders, deshalb fragen wir vorher danach.
Deine Seite, die Postfächer und die Sicherungskopien stehen innerhalb der EU. Den Auftragsverarbeitungsvertrag nach Artikel 28 DSGVO bekommst du vor dem Livegang, damit dein Verarbeitungsverzeichnis vollständig ist. Dass der Vertragspartner in der Schweiz sitzt, verlangt keine Standardvertragsklauseln: Die EU-Kommission führt die Schweiz als Land mit angemessenem Datenschutzniveau.
Massgeblich ist, wer die Webseite betreibt, nicht wer sie besucht. Also mentions légales nach der LCEN, und dort steht mehr drin als in einem Schweizer Impressum: Rechtsform, Sitz und Telefonnummer, SIREN oder SIRET, der directeur de la publication und der Hoster mit Name und Anschrift. Für alles technisch nicht Notwendige braucht es eine Einwilligung nach Artikel 82 der Loi Informatique et Libertés, und die CNIL verlangt dabei, dass Ablehnen genauso einfach ist wie Annehmen.
Von Saint-Louis nach Basel fährt ein Tram, nach Mulhouse ist es weiter. An der Nähe liegt es hier also nicht, sondern an dem, was im Angebot steht.
So arbeiten wir
Fehlt deine Frage, schreib sie uns. Die rechtlichen und steuerlichen Hinweise auf dieser Seite kommen aus der Praxis, eine Beratung ersetzen sie nicht.
Womit rechnet ein Betrieb in Saint-Louis, und was bleibt danach?
Drei Festpreis-Pakete: Onepager ab CHF 499, Starter mit bis zu drei Seiten ab CHF 699, Business mit bis zu fünf Seiten ab CHF 1'099. Buchung, Shop, eine zweite Sprache, ein Mitgliederbereich oder ein Newsletter sind Add-ons mit eigenem Preis, und die Liste liegt dir vor der Zusage vor. Danach bleibt das Hosting, monatlich abgerechnet und auf Monatsende kündbar. Die Wartung ist freiwillig; nimmst du sie, läuft sie mindestens sechs Monate.
Kommt ihr für einen Termin nach Saint-Louis?
Ja, und das ist hier keine grosse Sache: Für einen Termin bei dir im Betrieb steht keine Anfahrt auf der Rechnung. Das Tram 3 fährt vom Basler Zentrum bis vor den Bahnhof, das dauert gut zwanzig Minuten. Das Erstgespräch schlagen wir trotzdem als kurzes Videogespräch vor, weil dafür niemand im Laden oder in der Werkstatt fehlen muss. Willst du lieber zuerst persönlich reden, sag es einfach.
Ein Teil unserer Kundschaft kommt aus Basel. Worauf müssen wir achten?
Auf drei Dinge, die alle auf die Seite gehören und nicht ans Telefon. Erstens die Öffnungszeiten, ehrlich mit Mittagspause und Ruhetag, weil die Feiertage in Frankreich und der Schweiz nicht dieselben sind. Zweitens die Zahlung: ob Franken angenommen werden, zu welchem Kurs, und ob eine Karte aus der Schweiz funktioniert. Drittens, falls du Waren verkaufst, die Auskunft zur Détaxe, also ob du die Ausfuhrpapiere ausstellst und ab welchem Einkaufswert. Was du davon anbietest, entscheidest du; wir sorgen dafür, dass niemand danach suchen muss.
Brauchen wir eine deutsche Fassung der Seite?
An dieser Grenze ist das keine Exportfrage, sondern eine Rechnung: Wie viel deines Umsatzes kommt von Leuten, die kein Französisch lesen? Ein Ladengeschäft mit Basler Laufkundschaft beantwortet das anders als ein Zulieferer mit Verträgen im Elsass. Deutsch ist hier meist die zweite Sprache, Englisch erst danach. Es ist ein Add-on mit eigenem Preis, kein Zuschlag auf das ganze Paket, und beide Fassungen bekommen eine eigene Adresse mit eigenem Text.
Unser Sitz liegt im Umland, nicht in Saint-Louis selbst. Ist das ein Problem?
Nein. Das Einzugsgebiet reicht über die ganze Agglomeration und ins Sundgau hinein. Huningue, Village-Neuf, Hégenheim, Hésingue, Buschwiller, Attenschwiller, Blotzheim, Rosenau, Bartenheim, Kembs, Sierentz, Michelbach-le-Bas, Folgensbourg und Ranspach-le-Bas liegen ebenso darin wie Leymen, Hagenthal-le-Bas und Oltingue im Sundgau. Wo du sitzt, ändert am Preis nichts: Die Pakete kosten überall dasselbe, und einen Zuschlag für die Anfahrt gibt es nicht.
Warum nicht eine Agentur aus dem Elsass?
Wenn du jemanden brauchst, der dich durch ein Ausschreibungsverfahren begleitet, alle zwei Wochen an deinem Sitzungstisch sitzt oder ein zehnköpfiges Team für eine Plattform stellt, dann nimm eine Agentur aus Mulhouse oder Strasbourg. Das ist nicht unsere Arbeit. Unsere ist ein fester Preis, eine Ansprechperson und eine Offerte, die du Position für Position neben jede andere legen kannst.
Ein kurzes Videogespräch, auf Französisch oder Deutsch. Danach liegt eine Offerte mit festem Preis in Euro bei dir. Unverbindlich, und die Sprachfrage klären wir dabei gleich mit.